Rassegna storica del Risorgimento

ASBURGO RANIERI GIUSEPPE (D'); MARIA LUIGIA D'ASBURGO-LORENA, I
anno <1981>   pagina <34>
immagine non disponibile

34
Marcella Pincherle
Schmerzen in den Fiiften wieder bekommen baben; Sie soliteli wieder die Knr dee Arztes von Geni, welche Ihnen schon einmal so gut gethan, wieder beginnen aber bald, diese vereint mit der warmen Witterung wurden Sie gewift bald wieder herstellen. Wir sind alle recht wobl aucb meine Fran hai. endlich ihren Husten verlohren. Leben Sie recht wohl meine liebe Nichte, erhalten Sie mir immer Ihre Freundschaft, welche fiir mich einen si hohen "Wehrt hat, und nehmen Sie zugleich die feste Versicherang der Meinigen an, welche nnr mit dem Leben enden wird.
Ihr ergebenster Rainer
Mailand den 2,cn Aprii 1831.
Meine Fran là'Bt Ihnen recht viel Schones sagen.
t) Conte Antonio Meraviglia, ciambellano alla Corte dell'arciduca Ranieri, tenente colonnello di cavalleria.
3 La decisione di Maria Luigia di rinunziare al quinto dell'assegno annuo per il mantenimento della sua persona e della sua Casa è comunicata nel decreto sovrano del 23 marzo 1831. (.Raccolta delle Leggi, Anno 1831, Semestre I, n. 63, pp. 112-113).
3) Conte Karl Borromaus Inzaghi, già Maggiordomo maggiore della Corte di Ra­nieri, governatore dell'Illiria e successivamente di Venezia, dal 1827 governatore di Moravia e Slesia. Terminerà la sua carriera come cancelliere supremo delle cancellerie riunite.
*) Barone Gaetano Testa, fermiere-generale delle dirette ed indirette e delle rendite del patrimonio dello Stato. (Su Testa v. soprattutto MASNOVO, I moti del '32, eh., pp. 51-62 e PIER LUIGI SPAGGIARI, Economia e finanza negli Stati Parmensi (1814-1859), Milano-Varese, 1961, pp. 135 e 159-160).
xm
[13.IV.1831.]
Meine liebe Nichte! Ich schreibe Ihnen hente diese wenigen Zeilen, nm Ihnen mit denselben anzuzeigen, dafi ich gesonnen bin, Ihnen iibermorgen Freytags einen Besnch in Piacenza zn maeben;1J es war dieses schon lange mein innigster "Wunsch, aber bis itzt hatten mich die vielen Geschafte des Angenblicks welche meine nnunterbrochene Gegenwart in Mailand nothwendig machten, daran gehindert; ich beniitze dazn den ersten Augenblick welcher sich mir darbietet; Ich gedenke Freytags friib von hier wegzugehen, nnd dami bey Ihnen bis gegen Abend zn bleiben, wodann ich nach Lodi zuruckkehren werde, ich Irene mich recht innig darauf Ihnen nach so langer Zeit meine Anfwartung machen nnd recht viel und iiber so manche Gegenstande mit Ihnen sprechen zn konnen; mir ist es nnr leid, daB mein Besnch nnr so knrz seyn kann, aber die Umstande erlauben keinen langeren Aufenthalt; Meine Fran kòmmt nicht mit, sie behalt sich das Vergniigen anf ein Anderesmahl vor. Una gehts alien gut, wir sind alle gesund und alles ist rnhig, das Wetter ist giinstig, und ladet zn allerley Exkursionen ein, das Theater ist sehr schlecht, besonders die Agna, das Ballet ist pafiabel; der arme Konig von Sardinien kann sich von seiner Krankheit nicht erholen, ich furente ein ubles Ende derselben,2) was mir sehr leid ware. In Wien ist Alles recht gesund, diefi ist das Wenige was es hier Neues giebt. Leben Sie recht wohl meine liebe Nichte, erhalten Sie mir immer Ihre Freundschaft, welche einen so hohen Wehrt fiir mich hat, und rechnen