Rassegna storica del Risorgimento
ASBURGO RANIERI GIUSEPPE (D'); MARIA LUIGIA D'ASBURGO-LORENA, I
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Marcella Pincherle
meine liebe Niente, erhalten Sie mir immer Ihre mir so theure Freundschaft, und nehmen Sie die innige Versicherung der Meinigen an, welche nur mit meinem Leben enden wird. Icb bin.
Ihr ergebenster Rainer
Monza den 6" Juny 1831.
Meine Frau tragt mir auf, Ihnen recht viel Schones zu sagen.
V Giuseppe Caderini, già procuratore ducale presso il Tribunale di Appello, era divenuto presidente dell'interno il 16 marzo 1831, succedendo a Ferdinando Cornacchia. Il 12 agosto 1831 verrà nominato presidente del Tribunale Supremo di Revisione, consigliere di Stato effettivo e direttore della sezione del Contenzioso del Consiglio di Stato ordinario. Nella stessa data Francesco Cocchi verrà nominato presidente dell'interno.
3 La visita di Ranieri a Padova ha luogo dal 12 al 14 giugno. Vedine il resoconto in Gazzetta Privilegiata di Milano, 22 giugno 1831.
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[22.Vm.1831.]
Erlauben Sie meine liebe Niente, dafi ich Ihnen mit diesen Zeilen meine herzlichen Gliikswiinsche zu Ihrem Nahmenstage darbringen darf, meine Wiinsche fur Ihr Gliik, und Ihre ungetrnbte Zufriedenheit sind immer dieselben, und ich kann min bloS noch beyfiigen, dafi der Himmel Sie nicht mehr solche Zeiten als Jene dieses Frnhjahrs erleben laBen moge, und Ihr Land von dem Cholera morbus bewahren moge, diefi sind in diesem Augenblicke die 2 wich-tigsten Wunsche welche die Freundschaft darbringen kann. Ich bitte Sie dabey auch mir fiir die Zukunft die Dirige, welche wie Sie wifien, fiir mich einen hohen Wehrt hat, immer unverandert zu erhalten, und die Versicherung der Meinigen anzunehmen, welche nichts als die Gelegenheit zu erhalten wiinscht, Ihnen auf was immer fiir eine Art niitzlich seyn zu konnen. Ibren lieben Brief durch Professor Janl) habe ich richtig erhalten, und mit wahrer Freude daraus gesehen, dafi es Ihnen immer befier geht, die gute Landluft in Sala wird min Ihre Gesundheit vollends befestigen. Ich war recht froh, dafi Sie endlich nach Parma gehen konnten, und ci al? Sie dort gut empfangen worden, nun ist auch dieses in der Ordnung; Die Grosherzogin von Toscana2) war sehr krank in Recoaro, sie kam dort fast sterbend an, zum Gliick kam sie in die Hande dea sehr geschickten Prof efiora Brera,3) der sie, wenigstens fiir den Augenblick ziem-lich hergestellt hat, sie hatte eine heftige Leber und Gallenkrankheit, nebstdem ist sie lungensuchtig, Sie konnen sich daher denken, wie bedenklich noch itzt ihr Zustand ist, und wie lange aie im gliicklichen Falle noch zu thun haben wird. Una geht es alien gut, ungeachtet es immer regnet und es schon manchmal kalt wird, Arbeit giebta itzt viel, und allea ist schon voli Furcht vor der Cholera, in "Wien ist elles wohl, aber von dort her lauten die Nachrichten trauring; der Kaiser mit der ganzen Faniilic, einigen Ministeri! und den Diplomateti hat sich schon nach Scbonbrunn gezogen, uni sich da einzusperren, in Wien ist viel Arbeitslosigkeit, 5 Dorfer von Oeatreich sind schon angesteckt, ich erwarte taglich mit Ungeduld aber mit Zittern die Nachrichten von dort, da mein Herz ganz an Wien hangt, und so viele mir Theure dort sind; doch der Himmel wird